Handy schützen! Alles Wissenswerte über Datenschutz

Heutzutage ist es über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets möglich, Nutzerdaten zu erheben die vor einigen Jahrzenten noch in dem Bereich der Science Fiction fielen. In Großbritannien gibt es beispielsweise legale Online-Dienste, die in fünf Sekunden den Standort einer Person mit Hilfe der Rufnummer ermitteln können – ohne, dass diese das mitbekommen muss. Je schlauer die Hersteller umso schlauer die Verbraucher: immer wieder erfinden die Handyinhaber neue Methoden zum Schutz der eigenen Daten. Denn Privatsphäre ist ein hohes Gut.

Passwörter

Als erstes empfiehlt es sich natürlich, das Handy mit einem Passwort zu verschlüsseln. Gelangt das Handy in die Hände von Dritten, sind die Bilder, Videos, E-Mails und Kontakte vor dem uneingeschränkten Zugriff geschützt. Des Weitern sollten Passwörter bei der Eingabe nicht sichtbar sein. Die Einstellungen sind bei Android-Geräten unter „Systemeinstellungen“ => „Sicherheit“ => „Passwörter sichern“ zu finden. Das Häckchen muss nun entfernt werden, damit die Passwörter nicht sichtbar sind.

Datenschutz . Familonet

© Jan Unger

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Bluetooth


Als nächstes dürfte man nicht sein Bluetooth-Gerät in der offenen Modus (Datenfreigabe) lassen, dieser Modus sollte nur beim Datenaustausch mit anderen Geräten eingeschaltet werden. Ein Handy im offenen Bluetooth-Modus ist anfällig für unberechtigte Datenübertragung. Wenn man ganz entspannt durch die Stadt spaziert, am Autofahren oder in dem Büro ist, kann jeder mit einem Bluetooth-fähigen Gerät auf bis zu 10 Meter Entfernung Signale von anderen Geräten empfangen und es verwenden, um an Zugriff auf diese Geräte und somit auf deren Daten zu gelangen. Wichtige Informationen wie zum Beispiel Sozialversicherungsnummer, Kreditkartennummern oder Passwörter sollten auf jeden Fall nicht auf drahtlosen Kommunikationsgeräten gespeichert werden.

Öffentliche Orte

Als dritte Methode zum Datenschutz ist es zu empfehlen, niemals das Internet in einem Kaffee oder Restaurant zu benutzen. Man schreibt sich mit einer Freundin/einem Freund und die anderen lesen es mit! Sie sehen sogar Ihr Profilfotos, können diese herunterladen oder noch schlimmer- weiter nutzen! Ohne dass man sich selbst dessen bewusst ist.

Fazit

Eine 100% Schutz der eigenen Daten gibt es nicht. Mit wenigen Kniffen lassen sich die größten Datenlecks ausschließen.

Bildquelle: © Jan Unger

Autorenprofil:

Jan Unger, Jahrgang 1984, ist als Mitarbeiter in der Redaktion von Mobildiscounter.de tätig. Seine Arbeit stützt sich vorrangig auf News und Recherchen rund um die Mobilfunkbranche. Sein vielseitiges Interesse gilt vor allem den Betriebssystemen iOS und Android. Daneben beschäftigt er sich mit Apps.


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