8 Fragen an „Frau Mutter“

Wie der Name schon verraten mag, ist Nina Massek alias „Frau Mutter“ sowohl Frau als auch Mutter (zweier Kinder) und versucht täglich, beides unter einen Hut zu bringen. Sie hat beschlossen, das tägliche Familienabenteuer aufzuschreiben und einen Mutter-Blog zu starten. Über sich selber sagt sie:

„Ich liebe meine Kinder, nur nicht nachts. Oder bei Trotzanfällen oder Mittelohrentzündungen oder beim Zahnen. Oder vor der Supermarktkasse. Nie vorher in meinem Leben habe ich so viele Ratgeber gelesen. 51 um genau zu sein. Ratlos bin ich trotzdem die meiste Zeit. Meine Kinder haben mich aber zu einem besseren Menschen gemacht.“

Wir haben Frau Mutter 8 Fragen gestellt, die uns beschäftigt und interessiert haben. Es geht um Medienkompetenz bei Kindern, Freiräume und Grenzen und den ganz normalen Familienalltag. Die Antworten könnt ihr hier lesen.

1. Wie kamst du auf die Idee zu bloggen?

Das Ganze ist im Rahmen meiner zweiten Elternzeit entstanden. Zu der Zeit hatte ich viele Ideen im Kopf und habe mit meinen Kindern soviel erlebt, dass ich einfach Lust hatte, das aufzuschreiben. Außerdem hat mein beruflicher Background im Bereich Social Media und PR dazu beigetragen, einen Mutter-Blog zu starten.

2. Was beschäftigt dich als Mutter am meisten?

Natürlich alles was meine Kinder betrifft. Sind wir auf einem guten Weg? Machen wir das so richtig mit der Kinderziehung? Außerdem beschäftigt mich vor allem seit meiner Selbstständigkeit die Vereinbarkeit von Familienleben und Beruf – das ist nicht immer ganz einfach.

 3. Würdest du deinem Kind Smartphone oder Tablet in die Hand drücken? Und was hältst du generell davon, dass Kinder im Internet unterwegs sind?

Da bin ich relativ entspannt, solange ich eben mit dabei bin wenn im Internet gesurft wird. Wenn meine Kinder sich zum Beispiel etwas auf Youtube anschauen oder online Kindersendungen gucken, halte ich das für absolut unproblematisch. Man sollte sie nur nicht alleine vors iPhone setzen und damit alleine lassen. Im Internet gibt es ja durchaus Inhalte, die Kinder nicht sehen sollten.

4. Sollten Kinder bezüglich Medien aufgeklärt werden oder sind sie schlichtweg zu jung und sollten davon fernbleiben?

Aufklärung in dem Bereich ist extrem wichtig! Das Internet, Google und Facebook sind nun mal da. Das ist wie mit der Elektrizität, es gibt einen Fortschritt in der Gesellschaft dem man sich anpassen muss. Ich glaube nicht, dass wir nochmal einen Schritt zurück gehen und plötzlich wieder ohne Internet leben wollen würden. Recherche im Internet ist ja außerdem Bestandteil des Unterrichts in der Schule und allein deshalb nicht mehr wegzudenken. Daher ist es sehr wichtig, dass Kinder Kompetenzen im Umgang mit Medien ausbilden.

5. Was denkst du über Freiräume und Grenzen bei Kindern?
Kann Familonet dabei helfen?

Die App ist natürlich grade dann super praktisch, wenn Kinder anfangen selbstständiger zu werden. Mein Sohn (7) geht alleine zur Schule, und da ist so etwas super, um die elterlichen Sorgen in Schach zu halten. Obwohl unsere Wohnsiedlung sehr überschaulich ist, habe ich mir einmal wirklich Sorgen gemacht als ich ihn nicht mehr gefunden habe. Die Erklärung war ganz harmlos: Er ist mit einem anderen Jungen zum Bäcker um die Ecke gegangen und kam danach wohlbehalten wieder. Als Mutter wird man dann natürlich trotzdem sehr schnell nervös.

6. Wie schätzt du die Meinungen über den frühen Umgang mit Medien in deinem Bekanntenkreis ein?

Da gibt es ja grundsätzlich zwei Lager. Die einen verteufeln Facebook und Co., die anderen sehen das ganz entspannt. Ich denke,  je jünger und je vertrauerter Eltern mit Social Media Kanälen sind, desto weniger Skepsis ist da.

7. Welche Tipps hast du zum Thema Medien?

Kinder würden ja am liebsten quasi den ganzen Tag vor irgendwelchen Medien sitzen. Genau kann ich mir nicht erklären, woran das liegt. Es ist natürlich für ein Kind, das grade Lesen und Schreiben gelernt hat, ein absolutes Erfolgserlebnis wenn es klappt, bei Youtube nach einem Video zu suchen und sich dann das Gesuchte anschauen zu können. „Hey, ich kann das iPhone dazu bringen, mir eine Tiersendung zu zeigen!“. Das ist spannend für Kinder. Mein Tipp: Eine halbe Stunde ist ok, danach sollte man aber wieder etwas anderes machen. Außerdem sollten Medien nicht als Belohnung eingesetzt werden, das macht sie zu spannend.

8. Sind Kinder kleine Erwachsene? Wenn ja, ab wann? Wenn nein, warum nicht?

Vieles will ich meinen Kindern gar nicht zumuten: Es gibt Dinge und ernste Themen, deren ich sie noch nicht aussetzen möchte. Auch folgen Kinder ja nur selten einer logischen Argumentation. Wo Kinder wütend sind, gibt es kein “rational“ mehr. Meine Tochter ist grade in der Trotzphase, da bringt Diskutieren oder Erklären rein gar nichts, abgesehen davon dass sie davon sowieso noch zu jung ist. Kinder sind doch eben einfach Kinder.

Wenn ihr mehr von Frau Mutter lesen wollt: Neben spannenden und humorvollen Beiträgen rund um’s Thema Familie & Kinder gibt es auf ihrem Blog wertvolle Tipps und Produkttests unter www.frau-mutter.de.

(Bild: Frau Mutter)

Frau Mutter . Kinder und Beruf

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