Weihnachten in Zahlen

Heute ist es endlich soweit und Weihnachten steht vor der Tür. Das Fest der Liebe bedeutet neben Besinnlichkeit und Co. aber auch vor allem eines: Umsatz für den Groß- und Einzelhandel. Besonders profitieren Bekleidungs- und Unterhaltungsindustrie vom Weihnachtsgeschäft. 2012 verschenkten über 40% der Deutschen Schuhe, Klamotten oder Accessoires – der Bereich Unterhaltungselektronik und Medien belegte mit 39% knapp den zweiten Platz. Auch Spielwaren, Gutscheine und Computer(-zubehör) standen letztes Jahr hoch im Kurs.

Bei näherer Betrachtung der momentan bis zum Bersten gefüllten Innenstädte liegt der Gedanke nahe, dass die meisten Deutschen ihre Geschenke online erwerben, anstatt sich durch Menschenmassen zu kämpfen. Tatsächlich shoppte ein Viertel der Bundesbürger im letzten Jahr online z.B. über Amazon, trotzdem bleibt der Besuch im Einzelhandel Favorit wenn es um Weihnachtsgeschenke geht. 37% bevorzugten im Jahr 2012 den direkten Kauf im Laden und wollten auf die dort angebotene Beratung nicht verzichten.

Bei allen Zahlen und strapazierten Portemonnaies ist die Gefahr groß, den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfests zu vergessen. Ruhe, Besinnlichkeit und Zeit mit der Familie sollten im Vordergrund stehen. Traurig, aber wahr: Mit 78% assozieren wir  Weihnachten stärker mit dem Tannenbaum als mit der Familie  (71%). Für 2014 sollte definitiv der Blick fürs Wesentliche auf dem Wunschzettel stehen. Frohe Weihnachten!

(Quelle: Weihnachten 2013 Facts & Figures, Axelspringer Marktforschung 2013)
(Bild: sozial-pr.net)

AdventFamilie

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