Kategorie Archiv: Sicherheit

Kinderfotos auf Facebook: Gehört dein Profil noch dir oder deinem Kind?

Endlich bekommen wir ein Bild von dem Neugeborenen zu sehen. Und hier noch eins beim Schlafen und beim Füttern und beim Spielen und beim … Der Bilderfaden reißt nicht mehr ab – und das über mehrere Jahre.

Das Eltern stolz auf ihre Kinder, deren prächtige Entwicklung und ihr Familienglück sind, kann ihnen niemand nehmen. Dass sie diese Entwicklung auch mit der Welt teilen möchten, steht außer Frage. Aber müssen es täglich 20 und mehr Bilder auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken sein? Ich denke nicht. Gerade in der heutigen Zeit sollte man sich immer zweimal mehr Gedanken darüber machen, was man der weiten Welt des Internets preis gibt und was lieber nicht. Wie will man seinen Kindern später den sorgsamen Umgang mit persönlichen Daten im Internet beibringen, wenn man sein ganzes Leben schon im Netz veröffentlicht hat?
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Meine Daten und die weite Welt des Internets

Dass Datenschutz im Internet ist ein wichtiges Thema ist, hat mittlerweile sicher jeder schon mindestens einmal gehört. Warum ist das denn aber so? Wie können Fremde an meine Daten gelangen? Was passiert damit und wie kann ich mich davor schützen?
Wir bei Familonet beschäftigen uns viel mit Datenschutz, da uns insbesondere die Sicherheit der Daten unserer Nutzer sehr am Herzen liegen. Heute wollen wir an dieser Stelle mal diese aufgeworfenen Fragen beantworten.

Der Datenklau im Internet

Wie gelangen Fremde an meine Daten und wieso merke ich davon nichts?

Cyberkriminelle gelangen auf verschiedenen Wegen an fremde Daten. Die größten Gefahrenquellen sind dabei E-Mail-Anhänge, soziale Netzwerke und Programmdownload. Aber auch zu unsichere Passwörter machen es den Datendieben zuweilen viel zu leicht. Oft merkt man von diesem Datenklau gar nichts, da viele schädliche Programme im Hintergrund laufen. So kann sich ein Virus beispielsweise als Windows-Prozess tarnen.

Was passiert mit meinen Daten?

Was mit den geklauten Daten passiert, ist je nach Schadprogramm sehr unterschiedliche. Manche sammeln Daten, die sie für personalisierte Werbung an Dritte weitergeben, andere können sogar das gesamte System fernsteuern.

Diese und weitere spannende Informationen zu Themen wie Passwortschutz, Virenschutz oder Facebook-Fallen finden Sie auf der Internetseite von Netzsieger (http://www.netzsieger.de/ratgeber/computersysteme-verbessern).

Der Schutz der eigenen Daten

Wie kann ich mich denn nun aber schützen?

Zunächst einmal empfiehlt sich zum Schutz der eigenen Daten der Einsatz passender Schutzsoftware. Diese gibt es kostenlos und –pflichtig.
Damit die eigene Kommunikation per E-Mail geschützt ist, kann man diese verschlüsseln. Dazu gibt es verschiedene Software. Auch im Umgang mit sozialen Netzwerken gibt es gewisse Tipps, die man beachten sollte.  So kann man beispielsweise ein möglichst sicheres Passwort wählen und in den eigenen Profileinstellungen festlegen, wer bestimmte Inhalte sehen oder einen verlinken darf. Und immer gilt: Stellen Sie sich besser einmal zu oft die Frage, ob dieses Bild oder dieser Post nun wirklich ins Internet sollen bevor sie auf „Senden“ drücken.
Besondere Angst um die eigenen Daten haben viele Bürger, wenn Geld im Spiel ist. Verständlich. Sowohl beim Online-Shopping als auch beim Online-Banking ist Vorsicht geboten. Gerade beim Online-Shopping kommt dem Passwort ein hoher Stellenwert zu. Wählen sie für jeden Shop ein sicherer uns eigenes Passwort, überprüfen Sie den Online-Händler, indem sie z.B. schauen, ob er eine vollständige Anbieterkennzeichnung bietet. Ein weiterer Hinweis für eine sichere Interseite ist das https (mit s) in der Adresszeile des Browsers. Im Online-Banking liegen die Gefahren insbesondere beim Ausspähen von Passwort, PIN und TAN. Häufig werden dazu manipulierte E-Mails verwendet, aber auch Trojaner, die auf dem Rechner eingeschleust werden. Um die Sicherheit seiner Online-Banking-Äktivitäten zumindest zu verbessern, sollte man einige Grundregeln beachten. Dazu gehören unter anderem, vorsichtig mit ihren Zugangsdaten umzugehen und sie nicht unnötig weiterzugeben, auf das Verschlüsselungszeichen https (mit s) zu achten, Online-Banking nur von eigenen Geräten aus zu betreiben und die Kontobewegungen regelmäßig im Blick zu behalten.

Ausführlichere Informationen rund um den eigenen Datenschutz stellt auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik auf seinen Seiten bereit (https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/SicherheitImNetz/sicherheitImNetz_node.html).

Sicheres Internet für die Kinder

Was denn nun aber tun, wenn die Kinder ins Internet wollen, die vermutlich für den Schutz der eigenen Daten noch gar kein richtiges Gespür haben? Und auch nicht, alles, was im Internet zu finden ist, ist kindgerecht. Soll man dann als Eltern immer daneben sitzen und kontrollieren, was die Kleinen im Internet so treiben? Vermutlich eine Lösung, die weder Eltern noch Kindern wirklich Spaß macht…

Doch zum Glück gibt es mittlerweile einige tolle Tools, die den Umgang von Kindern mit dem Internet sicherer machen können.
Dazu gehören Kindersuchmaschinen, wie fragfinn.de (http://www.fragfinn.de/kinderliste.html) oder blinde-kuh.de (http://www.blinde-kuh.de/). Während hinter fragfinn.de eine Liste von für Kindern interessanten und unbedenklichen Internetseiten steht, ist die Bilde Kuh ein redaktionell betreutes Webverzeichnis mit Einträgen zu verschiedenen Kategorien, wie Erdkunde oder Geschichte.
Neben diesen Extra-Seiten für Kinder gibt es auch Plugins für die gängigen Browser wie Chrome oder Firefox. Zum Beispiel mit dem KinderServer (http://www.kinderserver-info.de/) wird der normale Browser zum kindgerechten Surfraum, indem er nur Internetseiten von fragfinn.de, blinde-kuh.de, seintenstark.de und solche mit einem Anbieter-Alterskennzeichen bis 12 Jahren anzeigt.
Da auch immer mehr Kinder heutzutage ein Smartphone besitzen, ist es sinnvoll, auch hier auf einen gewissen Schutz zu achten. Die App Meine Startseite (http://www.kinderserver-info.de/meine-startseite-app.html) beispielsweise bietet einen Browser für das Smartphone, der auf den KinderServer zurückgreift. Wenn man verhindern möchte, dass die Kinder beim Spielen mit dem Elternsmartphone aus Versehen den Chef zurückrufen, dann blockiert diese App, wenn sie aktiv ist, zudem z.B. das Telefonieren. Für das iPhone und iPad gibt es zudem die Kinder-Browser App Surfgarten (https://itunes.apple.com/de/app/surfgarten/id660667553?mt=8) von der Deutschen Telekom, die je nach angegebener Altersgruppe des Kindes die Internetseiten filtert.

Trotz all dieser Tipps und Tools sollte man weiterhin ein wachsames Auge auf die Internetaktivitäten der Kinder haben – genau wie auf seine eigenes. Und dann ist das große weite Internet schon gleich ein bisschen weniger gefährlich.

 

Linksammlung:


Handy schützen! Alles Wissenswerte über Datenschutz

Heutzutage ist es über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets möglich, Nutzerdaten zu erheben die vor einigen Jahrzenten noch in dem Bereich der Science Fiction fielen. In Großbritannien gibt es beispielsweise legale Online-Dienste, die in fünf Sekunden den Standort einer Person mit Hilfe der Rufnummer ermitteln können – ohne, dass diese das mitbekommen muss. Je schlauer die Hersteller umso schlauer die Verbraucher: immer wieder erfinden die Handyinhaber neue Methoden zum Schutz der eigenen Daten. Denn Privatsphäre ist ein hohes Gut.

Passwörter

Als erstes empfiehlt es sich natürlich, das Handy mit einem Passwort zu verschlüsseln. Gelangt das Handy in die Hände von Dritten, sind die Bilder, Videos, E-Mails und Kontakte vor dem uneingeschränkten Zugriff geschützt. Des Weitern sollten Passwörter bei der Eingabe nicht sichtbar sein. Die Einstellungen sind bei Android-Geräten unter „Systemeinstellungen“ => „Sicherheit“ => „Passwörter sichern“ zu finden. Das Häckchen muss nun entfernt werden, damit die Passwörter nicht sichtbar sind.

Datenschutz . Familonet

© Jan Unger

Datenschutz . Familonet

© Jan Unger

Bluetooth

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Familonet Nutzer im Interview!

Wie sieht eigentlich so ein typischer Tag mit der Familie aus? Um euch einen Einblick in das Leben mit Familonet zu bieten, haben wir drei Familien interviewt und sie zu ihrem Alltag mit der Familien-App befragt.

„Familonet macht mir mein Leben sorgenfreier!“

In der Familie Simoes nutzt Mutter Airdes Familonet mit ihrer 11 jährigen Tochter, seitdem sie die App bei RTL Punkt 12 gesehen hat.

Airdes ist gebürtige Brasilianerin und stammt somit aus einem nicht ungefährlichen Land. „In Brasilien geht kein Kind alleine zur Schule. Das ist einfach nicht üblich.“ Durch die gefährliche Umgebung werden die Kinder grundsätzlich zur Schule begleitet. So ist es nicht einfach sein Kind alleine zur Schule fahren zu lassen, auch wenn diese nur wenige U-Bahnstationen entfernt liegt. „Alles begann mit der Bitte meiner Tochter, alleine zur Schule fahren zu dürfen. Da ich mich sehr um sie sorge, habe ich abgelehnt.“ Als Airdes dann den RTL Punkt 12 Beitrag über Familonet sah, empfand sie die App als Lösung für das Problem ihrer Tochter. „Ich sagte: Wenn du dir diese App auf dein Handy installierst, darfst du ab sofort alleine zur Schule gehen.“ Und die 11-jährige willigte ein.

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Familonet . Erfahrungen

So schützen Sie sich vor dem Daten-Klau

Im Rahmen der aktuellen Datenschutz-Debatte kam eine schockierende Nachricht auf: Unsere Passwörter sind möglicherweise nicht mehr sicher. Doch was tut man am Besten in einer solchen Situation?

Was ist eigentlich „Heartbleed“?

Heartbleed ist die Bezeichnung für die Sicherheitslücke in der Software OpenSSL, die unsere Daten verschlüsseln und somit für Dritte unleserlich machen soll. Das klingt nach dem Super-Gau im Internet. Trotzdem: Diese Sicherheitslücke lässt sich beheben. Computerexperten arbeiten bereits auf Hochtouren daran, das Problem zu lösen. Bei vielen Anbietern ist dies bis jetzt noch nicht zu hundert Prozent gelungen.

Bei Familonet seid ihr vor dem Daten-Klau sicher. Die Sicherheitslücke wurde hier bereits durch die Aktualisierung unserer SSL Libraries und der Erneuerung der SSL Zertifikate beseitigt. Hier können Sie testen, welche Ihrer Anbieter betroffen sein könnten.
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Orkan Xaver – Mit Familonet gewappnet für das Unwetter!

Seit Tagen herrscht in Nordeuropa der Ausnahmezustand: Grund für die Beunruhigung ist der Orkan Xaver. Experten beschreiben Xaver als den zweit schlimmsten Orkan der Saison. Auf Sylt beispielsweise sind Feuerwehr und Polizei seit Donnerstag im Dauereinsatz. Umfallende Bäume, einstürzende Dächer, Überflutungen sind Folgen der schweren Sturmflut. Auch Städte wie Hamburg, Berlin und Bremen bleiben nicht verschont. Etliche Züge und Flüge sind bereits seit gestern ausgefallen und verursachen einen enormen Chaos im Straßen-, Flug- und Schienenverkehr. Schulen in Hamburg und Schleswig-Holstein bleiben am Freitag aus Sicherheitsgründen geschlossen.  
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Orkan Xaver Hamburg, Quelle:dpa

So surfen Kinder sicher mit dem Smartphone

Ob beruflich oder privat – fast jeder nutzt inzwischen täglich das Internet. Mit steigender Anzahl an Smartphones steigt auch der Zugriff auf das mobile Internet. Morgens auf dem Weg zur Arbeit, in der Pause auf dem Schulhof oder abends nach dem Squash-Match: Wir sind rund um die Uhr unterwegs. Und rund um die Uhr online. Mit der Familonet-App können sich aktive Familien mit wenigen Klicks oder ganz automatisch in ihrem Alltag austauschen und sich dabei auf Sicherheit verlassen.

Die App wurde für die Kommunikation im engsten Familienkreis konzipiert, sodass Informationen tatsächlich nur diejenigen erreichen, für die sie bestimmt sind. Wir müssen uns bewusst machen: Das Internet ist ein öffentlicher Raum mit unendlich vielen Möglichkeiten. Gerade auf Kinder können gewisse Inhalte verstörend wirken, sie können versehentlich etwas kaufen oder einen Vertrag abschließen. Während für Desktop-PCs und Laptops bereits gute Jugendschutz-Programme, wie das kostenfreie JusProg, zur Verfügung stehen, gibt es für die mobile Internetnutzung noch keine vergleichbare Lösung. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, wie Eltern und Kinder verantwortungsbewusst und mit Spaß mit dem Smartphone surfen:
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Vater und Sohn