Was Kinder glücklich macht – AOK-Studie ’14

Im März ist die dritte Studie der Krankenkasse AOK zum Thema Zufriedenheit von Familien im Rahmen der Initiative „Gesunde Kinder, gesunde Zukunft“ erschienen. Da es für glückliche und gesunde Kinder  ebenfalls glücklichen und gesunden Eltern braucht, wurden 10503 Eltern zum Thema Lebenszufriedenheit und Gesundheit befragt. Insgesamt sind die Ergebnisse positiv, 67 Prozent der Befragten sind in guter oder sehr guter gesundheitlicher und psychischer Verfassung.

Eine weitere gute Nachricht ist, dass es Eltern sowohl körperlich und psychisch als auch finanziell und in ihrer Partnerschaft besser geht als im Jahr 2010. Der einzige Faktor der sich verschlechtert hat, ist die zeitliche Belastung der Eltern. Demnach empfinden fast die Hälfte der Befragten Eltern Zeitdruck als die größte Belastung im Alltag. Die Ärztezeitung hat aus der Studie vier wertvolle Tips erstellt, wie die Deutschen ihr Familienleben noch gesünder und besser gestalten könnten.

1. Auf die eigene Gesundheit achten und auch mal Zeit für sich nehmen

Nur wenn Sie gesund sind, können Sie auch für die Gesundheit Ihrer Kinder sorgen. Auch die Pflege der Partnerschaft wirkt sich positiv auf Ihr Familienleben aus, da ein glückliches Zusammenleben eine positive Grundstimmung schafft, in der besser mit Belastungen und Stress umgegangen werden kann. Nehmen Sie sich also hin und wieder Auszeiten für sich selbst, aber auch genügend Zeit mit Ihrem Partner.

2. Viel Zeit mit der Familie verbringen

Nehmen Sie sich viel gemeinsame Zeit mit Ihrer Familie, vor allem für schöne und spaßige Aktivitäten. Auch mindestens eine gemeinsame Mahlzeit pro Tag ist Pflicht! Gemeinsame Unternehmen stärken den Familienzusammenhalt. Bewegen Sie sich so viel und oft wie möglich gemeinsam mit Ihren Kindern und nutzen Sie Medien lieber gemeinsam mit der Familie als alleine.

3. Ein soziales Netzwerk als Unterstützung aufbauen

Bauen Sie sich ein breites Netzwerk aus Familienmitgliedern, Nachbarn, Freunden und Erziehern sowie Pädagogen aus Kita und Schule auf. Pflegen Sie Kontakte zum Nahumfeld auf und helfen Sie Ihrem Kind dabei, in Kita und Schule Freunde zu finden. Freunde sind Gold wert.

4. Signale ihrer Kinder ernst nehmen

Kinder tendieren dazu, Probleme in der Kita, der Schule oder mit Freunden erstmal zu verheimlichen . Versuchen Sie aufmerksam die versteckten Signale Ihres Kindes zu beobachten. Hinter einer Erkältung oder Bauchschmerzen steckt nicht selten eine psychische Ursache wie zum Beispiel Stress.

Ganz allgemein:

Schenken Sie Ihrem Kind viel Aufmerksamkeit, nehmen Sie sich Zeit sich auszutauschen. Sei es über alltägliche Dinge oder Gedanken, die Ihr Kind grade bewergen. Nehmen Sie Ihr Kind ernst, egal wie blöd Ihnen seine Frage erscheinen mag. So können Sie sich immer sicher sein, dass Ihr Kind Ihnen mitteilt, wenn es einmal Sorgen hat.

 


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