Meine Daten und die weite Welt des Internets

Dass Datenschutz im Internet ist ein wichtiges Thema ist, hat mittlerweile sicher jeder schon mindestens einmal gehört. Warum ist das denn aber so? Wie können Fremde an meine Daten gelangen? Was passiert damit und wie kann ich mich davor schützen?
Wir bei Familonet beschäftigen uns viel mit Datenschutz, da uns insbesondere die Sicherheit der Daten unserer Nutzer sehr am Herzen liegen. Heute wollen wir an dieser Stelle mal diese aufgeworfenen Fragen beantworten.

Der Datenklau im Internet

Wie gelangen Fremde an meine Daten und wieso merke ich davon nichts?

Cyberkriminelle gelangen auf verschiedenen Wegen an fremde Daten. Die größten Gefahrenquellen sind dabei E-Mail-Anhänge, soziale Netzwerke und Programmdownload. Aber auch zu unsichere Passwörter machen es den Datendieben zuweilen viel zu leicht. Oft merkt man von diesem Datenklau gar nichts, da viele schädliche Programme im Hintergrund laufen. So kann sich ein Virus beispielsweise als Windows-Prozess tarnen.

Was passiert mit meinen Daten?

Was mit den geklauten Daten passiert, ist je nach Schadprogramm sehr unterschiedliche. Manche sammeln Daten, die sie für personalisierte Werbung an Dritte weitergeben, andere können sogar das gesamte System fernsteuern.

Diese und weitere spannende Informationen zu Themen wie Passwortschutz, Virenschutz oder Facebook-Fallen finden Sie auf der Internetseite von Netzsieger (http://www.netzsieger.de/ratgeber/computersysteme-verbessern).

Der Schutz der eigenen Daten

Wie kann ich mich denn nun aber schützen?

Zunächst einmal empfiehlt sich zum Schutz der eigenen Daten der Einsatz passender Schutzsoftware. Diese gibt es kostenlos und –pflichtig.
Damit die eigene Kommunikation per E-Mail geschützt ist, kann man diese verschlüsseln. Dazu gibt es verschiedene Software. Auch im Umgang mit sozialen Netzwerken gibt es gewisse Tipps, die man beachten sollte.  So kann man beispielsweise ein möglichst sicheres Passwort wählen und in den eigenen Profileinstellungen festlegen, wer bestimmte Inhalte sehen oder einen verlinken darf. Und immer gilt: Stellen Sie sich besser einmal zu oft die Frage, ob dieses Bild oder dieser Post nun wirklich ins Internet sollen bevor sie auf „Senden“ drücken.
Besondere Angst um die eigenen Daten haben viele Bürger, wenn Geld im Spiel ist. Verständlich. Sowohl beim Online-Shopping als auch beim Online-Banking ist Vorsicht geboten. Gerade beim Online-Shopping kommt dem Passwort ein hoher Stellenwert zu. Wählen sie für jeden Shop ein sicherer uns eigenes Passwort, überprüfen Sie den Online-Händler, indem sie z.B. schauen, ob er eine vollständige Anbieterkennzeichnung bietet. Ein weiterer Hinweis für eine sichere Interseite ist das https (mit s) in der Adresszeile des Browsers. Im Online-Banking liegen die Gefahren insbesondere beim Ausspähen von Passwort, PIN und TAN. Häufig werden dazu manipulierte E-Mails verwendet, aber auch Trojaner, die auf dem Rechner eingeschleust werden. Um die Sicherheit seiner Online-Banking-Äktivitäten zumindest zu verbessern, sollte man einige Grundregeln beachten. Dazu gehören unter anderem, vorsichtig mit ihren Zugangsdaten umzugehen und sie nicht unnötig weiterzugeben, auf das Verschlüsselungszeichen https (mit s) zu achten, Online-Banking nur von eigenen Geräten aus zu betreiben und die Kontobewegungen regelmäßig im Blick zu behalten.

Ausführlichere Informationen rund um den eigenen Datenschutz stellt auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik auf seinen Seiten bereit (https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/SicherheitImNetz/sicherheitImNetz_node.html).

Sicheres Internet für die Kinder

Was denn nun aber tun, wenn die Kinder ins Internet wollen, die vermutlich für den Schutz der eigenen Daten noch gar kein richtiges Gespür haben? Und auch nicht, alles, was im Internet zu finden ist, ist kindgerecht. Soll man dann als Eltern immer daneben sitzen und kontrollieren, was die Kleinen im Internet so treiben? Vermutlich eine Lösung, die weder Eltern noch Kindern wirklich Spaß macht…

Doch zum Glück gibt es mittlerweile einige tolle Tools, die den Umgang von Kindern mit dem Internet sicherer machen können.
Dazu gehören Kindersuchmaschinen, wie fragfinn.de (http://www.fragfinn.de/kinderliste.html) oder blinde-kuh.de (http://www.blinde-kuh.de/). Während hinter fragfinn.de eine Liste von für Kindern interessanten und unbedenklichen Internetseiten steht, ist die Bilde Kuh ein redaktionell betreutes Webverzeichnis mit Einträgen zu verschiedenen Kategorien, wie Erdkunde oder Geschichte.
Neben diesen Extra-Seiten für Kinder gibt es auch Plugins für die gängigen Browser wie Chrome oder Firefox. Zum Beispiel mit dem KinderServer (http://www.kinderserver-info.de/) wird der normale Browser zum kindgerechten Surfraum, indem er nur Internetseiten von fragfinn.de, blinde-kuh.de, seintenstark.de und solche mit einem Anbieter-Alterskennzeichen bis 12 Jahren anzeigt.
Da auch immer mehr Kinder heutzutage ein Smartphone besitzen, ist es sinnvoll, auch hier auf einen gewissen Schutz zu achten. Die App Meine Startseite (http://www.kinderserver-info.de/meine-startseite-app.html) beispielsweise bietet einen Browser für das Smartphone, der auf den KinderServer zurückgreift. Wenn man verhindern möchte, dass die Kinder beim Spielen mit dem Elternsmartphone aus Versehen den Chef zurückrufen, dann blockiert diese App, wenn sie aktiv ist, zudem z.B. das Telefonieren. Für das iPhone und iPad gibt es zudem die Kinder-Browser App Surfgarten (https://itunes.apple.com/de/app/surfgarten/id660667553?mt=8) von der Deutschen Telekom, die je nach angegebener Altersgruppe des Kindes die Internetseiten filtert.

Trotz all dieser Tipps und Tools sollte man weiterhin ein wachsames Auge auf die Internetaktivitäten der Kinder haben – genau wie auf seine eigenes. Und dann ist das große weite Internet schon gleich ein bisschen weniger gefährlich.

 

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