Interview mit einer Hauptstadtmutti

Hauptstadtmutti Isa Grütering ist Mutter zweier Söhne, lebt in Berlin, bloggt und hat grade ihr erstes Buch „Mama muss die Welt retten“ herausgebracht. Ihr Credo:

„Hauptstadtmuttis sind freaky. Hauptstadtmuttis sind elegant. Hauptstadtmuttis sind sexy, stylisch, interessant, cool, anders und etwas zum Herzeigen. Genau das machen wir mit unserem Blog. Nur weil sich plötzlich viel um Kinder, Haushalt und Familie dreht, geht das Stilbewusstsein und die Lust auf Mode nicht verloren.“

Damit repräsentiert Hauptstadtmutti die moderne, selbstbewusste und berufstätige Mutter, die sich nicht rechtfertigen muss, wenn sie sich auch mal etwas Zeit für sich selbst nimmt. Wir haben uns mit Isa unterhalten und ihr fünf Fragen gestellt.

 1. Hallo Isa! Welche Themen beschäftigen dich eigentlich am meisten?

Am meisten beschäftigt mich täglich, wie ich es schaffen kann viel zu arbeiten, ohne dass meine Kinder darunter leiden müssen. Man macht sich da als Mutter häufig unnötig Gedanken – meine Kinder sind in der Kita wunderbar aufgehoben und haben dort soviel Spaß, dass es ihnen egal ist ob ich sie um 14 oder um 15 Uhr abhole. Was mich auch beschäftigt: Ab und zu gibt’s mal Kommentare wie “naja… du arbeitest ja als Mutter auch nur Teilzeit”, was garnicht stimmt! Ich arbeite Vollzeit und kriege tatsächlich beides unter einen Hut. Von Müttern selbst gibt’s eher weniger Kritik – in Berlin und vor allem in unserer Generation ist es ja vollkommen normal, dass Mütter auch arbeitstätig sind. Das Klischee, eine „Rabenmutter“ zu sein, wenn man nicht 24 Stunden am Tag bei seinen Kindern ist, gibt es hier weitestgehend nicht mehr.
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Familonet . Hauptstadtmutti

Beeinflusst Werbung das Selbstbild unserer Kinder?

Wer älter als 30 ist, der kennt ihn noch aus der Fernsehwerbung: Den Marlboro Man. Die Werbefigur stand für pure Männlichkeit und Coolness, jeder Junge wollte so sein wie er. Heute würde der Cowboy, der jung an Lungenkrebs starb, im Fernsehen albern wirken und für Empörung sorgen – abgesehen davon, dass Zigarettenwerbung hier schon länger verboten ist. Auch die Hausfrauenwerbung aus den 50er Jahren, wie zum Beispiel für Marken wie Dr.Oetker oder Persil,  sorgt mit ihrem eher skurrilen Frauenbild heute mittlerweile für Lacher und Kopfschütteln. Besonders absurd wirkt auch diese Werbung für Frauengold aus den 50er Jahren. Abgesehen von der zweifelhaften Verbindung von täglichem Alkoholgenuss und guter Laune und den absurden Anforderungen an eine Ehefrau, wurde es 1981 schließlich aufgrund von schädlichen Inhaltsstoffen verboten.
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Werbung . Frau

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