„Mama macht das schon!“ – oder lieber nicht?

Es fängt mit den kleinen Dingen an. Sich alleine die Schuhe anziehen, mit dem Fahrrad alleine zur Schule fahren, alleine einen Termin beim Zahnarzt vereinbaren, alleine seinen Koffer packen können, alleine mit Freunden in den Urlaub fahren, alleine wohnen.

Manchen fällt das Wort „alleine“ hierbei negativ auf. Man will sein Kind schließlich beschützen, ihm helfen, für es da sein. Das Selbstständigkeit aber eine Tugend ist, die dadurch entsteht, dass Eltern auch einfach mal garnichts tun, ist für manche schwer zu akzeptieren.

Von Selbstständigkeit, Glück und der Kontrolle über das eigene Leben

In der Psychologie spricht man hierbei von Selbstwirksamkeitserwartung (Self-Efficacy) oder internaler Kontrolle – dem Gefühl, etwas bewegen zu können. Wenn Kinder nicht lernen, dass A zu B führt weil sie selber aktiv an diesem Geschehen beteiligt sind und ihnen altersgerechte Aufgaben aus falscher Fürsorge abgenommen werden, werden sie untätig. Aus untätigen Kindern werden untätige Erwachsene, weil sie nie gelernt haben, dass sie – wenn sie wollen – an einer Situation selber etwas ändern können. Sätze wie „Ach das bringt doch eh nichts“ und „Egal wieviel ich für die Schule lerne, ich fall ja sowieso durch“ machen Kinder eventuell zum Spielball ihrer Umwelt. Selbstständigkeit hingegen, kombiniert mit einer guten Portion Optimismus und Selbstvertrauen, führt zu einem erfolgreichen, glücklichen Leben.
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alleine . Selbstständigkeit

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